Club der guten Hoffnung

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Hintergrund-Fakten

 

Der Club der guten Hoffnung ist eine ökumenische Aktion zur Fußballweltmeisterschaft 2010 in Südafrika. Zum ersten Mal in der Geschichte des Fußballs findet die FIFA-Weltmeisterschaft im Jahr 2010 auf dem afrikanischen Kontinent statt.

In Zusammenarbeit mit südafrikanischen Partnern gibt der Club authentische Einblicke in das südafrikanische Leben. Anhand persönlicher Geschichten werden die Probleme des Landes aufgezeigt – und Männer und Frauen vorgestellt, die unermüdlich für eine Verbesserung der Lebenssituation der Menschen eintreten.

 

Die gewalttätige Wirklichkeit und die Sehnsucht nach Frieden bestimmen die Arbeit unserer Partner in Südafrika. Auch 16 Jahre nach dem Ende des Apartheidregimes herrscht in der Gesellschaft eine Unkultur der Gewalt, die alle Schichten durchzieht. Die Zahlen sprechen für sich: Südafrika führt weltweit die Mordstatistik an. Alle 25 Sekunden wird eine Frau vergewaltigt und jeder vierte Mann gibt zu, schon mal eine Frau sexuell missbraucht zu haben.

 

Die große Gewaltbereitschaft in Südafrika zieht aber auch weitere Probleme nach sich: So steigt die Zahl der Straßenkinder seit Jahren kontinuierlich an und in den sozialen Brennpunkten kontrollieren zunehmend gewaltbereite Gangs das Leben der Menschen.

 

 

 

Ziele

 

Der Club der guten Hoffnung möchte der Gewalt in Südafrika, aber auch bei uns im Land entgegenwirken und für mehr Frieden und Gerechtigkeit in der einen Welt sorgen. Insbesondere verfolgt die Aktion drei Hauptziele:

 

 

- Sensibilisierung der Öffentlichkeiten in Südafrika und Deutschland für die Gewaltproblematik sowie Aufklärung über die Ursachen und Aufzeigen von Lösungsmöglichkeiten

 

- Finanzierung von Projekten im südlichen Afrika, in denen Straßenkinder, Gewaltopfer und gewaltauffällige junge Menschen Hilfe finden

 

- Begegnungen zwischen Südafrikanern und Deutschen ermöglichen, um Verständnis und Toleranz zu fördern, die Voraussetzung für ein friedliches Miteinander sind

 

 

 

Trägerschaft

 

Im November 2008 gründeten das Internationale Katholische Missionswerk missio in München, Mission EineWelt, das Evangelische Missionswerk Deutschland und das ev.-luth. Missionswerk in Niedersachsen den Club der guten Hoffnung. Die Club-Träger fördern auch zahlreiche Projekte.

 

 

 

Projekte

 

Frieden und Versöhnung sind bis heute bestehende Herausforderungen in Südafrika. Das Land leidet noch immer unter einer (Un-)Kultur der Gewalt.

 

Mission EineWelt fördert im Rahmen des Club folgende Projekte in Afrika:

 

Liberia: Vermittlung von Werten 

 

Liberia leidet auch Jahre nach dem blutigen Bürgerkrieg an dessen Folgen. Die grundlegenden Werte wurden zerstört und nicht weiter vermittelt. ... mehr lesen

 

 

Kongo: Waisenhäuser für Aidswaisen

 

Das Projekt der evangelisch-lutherischen Kirche in der Gegend um Shabunda richtet sich hauptsächlich an Aidswaisen, die in äußerst prekären Situationen leben. ... mehr lesen

 

 

Kenia: Mädchenhaus für Straßenkinder

 

Mädchen sind in besonderer Weise bedroht durch ausbeuterisches Sexbusiness, das sie in sklavenähnliche Abhängigkeiten führt. ... mehr lesen

 

  

Sämtliche Club-Projekte finden Sie hier.

 

 

Mitmachaktionen 

 

Mit unterschiedlichen Aktivitäten könnt Ihr euch für Kinder und Jugendliche in Südafrika einsetzen, die Erfahrungen mit Gewalt gemacht haben. Unsere Partner am Kap der guten Hoffnung unterstützen Opfer und Täter, damit sie ihre traumatischen Erlebnisse verarbeiten können und in die Gesellschaft zurückfinden.

 

  • Mach mit! Mit dem Schreibwettbewerb Poems of good hope könnt ihr genauso ein Zeichen gegen Gewalt und für Versöhnung setzen wie mit dem Friedensbaum.
  • Oder organisiert einen Jump Cup und zeigt was an Kreativität und Akrobatik in Euch steckt.
  • Bei Schul-, Gemeinde- und Dorffesten könnt Ihr auch eine Benefizaktion  veranstalten und die Club-Fanartikel für die gute Sache verkaufen.

 

Zur Durchführung der Mach Mit-Aktionen könnt Ihr bei uns auch Materialien bestellen wie Plakate, Aufkleber, Luftballons, et..

 

Wir unterstützen Euch auch sonst gerne mit Rat und Tat.   

 

 

 

 

 

Fanshop

 

Durch den Kauf von fairen Fan-Artikeln unterstützen Sie den Club der guten Hoffnung.

 

Im Online-Fanshop können Sie u.a. den hochwertigen Club-Fußball erwerben. Für den Club-Fußball erhält Puma das Fair-Trade-Label, das dem Unternehmen faire Bedingungen bei der Produktion bescheinigt. Außerdem im Fanshop: unsere Musik-CD mit Songs aus Afrika und die coole Club-Tasche.

Auch TeeGschwendner, größter deutscher Tee-Importeur unterstützt den Club: Für jeden verkauften Club-Tee fließen 50 Cent direkt den Club-Projekt-Partnern in Afrika zu.